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Unihockey Turniertag Damen - das Unmögliche wird möglich

Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird Möglich

Die Yetis Damen feiern ihren lang ersehnten ersten Sieg in ihrer Karriere. Wie Klaus- Hockey-Chronistenikone und Lieblings-Polemiker der Nation Zaugg bereits vor ein paar Jahren in Erinnerungen schwelgend das legendäre SMS-Zitat von Ralph Krüger zitierte, dürfen wir in ein paar Jahren gleichermassen auf diesen historischen Tag zurückblicken. Das beste Ergebnis der Yetis Damen liegt auf einen Tag genau ein Jahr zurück. Am Fasnachtssonntag feiert die Mannschaft den ersten Punkt. Mit Ersatzcoach Buser gelingt dem Team, der erste Punkt im Derby gegen Sursee – 2:2 unentschieden am 11.02.2018. Ein Punkt, den der ganze Verein genoss.  

10.02.2019 – Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird möglich

In dem eineinhalbjährigen Bestehen des Damenteams mussten immer wieder höhere Niederlagen verkraftet werden. Das Motivationsstarke Team konnte sich aber trotzdem immer wieder auf den Spass des Sportes einlassen und machte munter jede Woche Fortschritte. Doch «irgendwann wird das Unmögliche möglich» pflegte der Coach immer wieder zu erwähnen. Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Nach einer Kanterniederlage gegen Spreitenbach im ersten Spiel, duellieren sich die UHC Yetis Damen mit den Zürcher Lioness, welche mit geschmälertem Kader auftreten. Bereits zu Beginn konnte Käppeli Lisa die 1:0 Führung erzielen. Nach einem Gegentreffer pfefferten ihre Blockkollegin und Juniorentalent, Fiona Schöpfer die erneute Führung. Daran findet Captain Seraina Willi gefallen und doppelte nur kurz später mit einem sagenhaften Freistosstor zum 3:1 nach. Mit vier Blöcken war man physisch klar überlegen. Taktisch fragwürdig daher die Taktik des Gegners mit weiten Torwartauswürfen die Konter zu lancieren. Die Löwinnen aus Zürich schwächte sich selbst. Kurz vor der Pause ging es für den Gegner aber trotzdem auf, ein Kontertor verkürzt das Resultat auf 3:2. Der zweite Block musste etwas später infolge Absprachefehler darauf noch ein weiteres Gegentor fressen. So war die komfortable 3:1 Führung zehn Minuten vor Schluss bereits wieder egalisiert. Die Uhr läuft und läuft. Immer weiter nähert man sich dem Ende des Spiels. Coach Aeschlimann hatte inzwischen wahrscheinlich bereits Dutzende Kilometer hinter der Spielerbank abgespult und die Nervosität des Teams erreicht ein neues Level. Wenigstens ein Unentschieden wünschten sich einige auf der Bank beim aktuellen Spielstand, worauf aber Dubach klar besseres vorhat. Sie erhöht auf 4:3. Der Coach erinnerte daran, dass jedes Spiel erst nach 40 Minuten aus ist. Es ist noch nichts besiegelt. Allmählich konnte selbst der mitgereiste Sportchef kaum mehr ruhig stehen. Als dann Daria Lindegger mit dem Emptyneter eine Minute vor Schluss zum 5:3 erhöht, ist es kaum mehr auszuhalten. Jede Sekunde fühlt sich ewig an. Um ca. 16:15 Uhr ist es dann soweit – Der alljährliche Sirenenalarm im Februar ist ein leises Flüstern gegen den Jubelschrei des sichtlich überwältigten Teams. 10.02.2019, das Unmögliche ist endlich möglich.