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Yetis Herren 1 - Aufstieg in die 3. Liga

16.04.2019

Nach einem leidvollen Jahrzehnt wurde die 1. Mannschaft der Yetis Hildisrieden endlich Meister. Damit erreichte man ein lang ersehntes Ziel – den Aufstieg in die 3. Liga. Bemerkenswert dabei ist die Konstanz: mit nur drei Verlustpunkten führt man die Tabelle schlussendlich mit neun Punkten Vorsprung an.

Das Engagement durch die lange Leidenszeit zahlte sich aus. Schon oft stand man kurz vor dem Ziel. Nach dem Aufstieg 2010 etablierte man sich in der 4. Liga. 2013 verpasste man den Titel gar nur um zwei Punkte. 2014 spielte man eine grossartige Saison, verlor aber noch das letzte Spiel in Grosswangen gegen Sursee und verpasste den Titel um 1 Punkt. Dann die junge Erneuerung: 2015 reichte es für den 5. Rang, 2016 (3.Rang) spielte sich Rivale Möister zum Titel. 2017 reichte die Kaderbreite nicht um in der Finalisima Team Aarau zu bezwingen: Das wohl grösste, ruhmreichste, aber bitterste Spiel in der Vereinsgeschichte.  Man überwand die Enttäuschung und kam noch besser zurück. Doch auch 2018 funktionierte es im letzten Spiel nicht: eine sicher geglaubte 5:1 Führung zur Pause wurde durch Vallemaggia tatsächlich noch ausgeglichen. Wieder war man gescheitert… Trotz der vielen Rückschläge überwand das Team Jahr für Jahr die Zweifel, blieb sich selbst treu und wurde immer besser. Die starken Auftritte in der Vorrunde gaben das unerschütterliche Selbstvertrauen, auch in den schwierigen Spielen im Tessin mit Sicherheit aufzuspielen. Manch einer fragte: wenn nicht jetzt, wann dann? Allerdings täuschen die Resultate über die Herausforderungen hinweg:  tragische Verluste im engsten Familienkreis der Spieler, Ausfälle und Austritte zerrten an der Mannschaft. Doch man blieb auf Kurs, hielt jeglicher Herausforderung stand – nur Meggen gelang es, den Yetis Punkte abzunehmen. Das Fundament bildet der Kommittent: man gestaltet den Verein als Schiri, Trainer, Vorstand oder OK Unihockeyturnier. Diese Leidenschaft, dieses Engagement war schlussendlich auch in kritischen Situationen die Stütze – füreinander und miteinander. Unser Dank geht an unsere Spender: Estermann AG (Dress), Margrit Bucher (Freude), Frauen und Familie (Trost), Reto Schwander (Bier), Pasci Aeschlimann (Freundschaft).